Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 18. August 2026

WERKNETZ24 — Adnan Özsarilar
Spandauer Straße 4, 40789 Monheim am Rhein
Einzelunternehmer (Kleingewerbe), Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG

§ 1 — Geltungsbereich und Vertragsgegenstand

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Adnan Özsarilar, WERKNETZ24, Spandauer Straße 4, 40789 Monheim am Rhein (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Marketing-Dienstleistungen für Handwerksbetriebe.

(2) Der Auftragnehmer erbringt folgende Leistungen, je nach gebuchtem Paket:

(3) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gebuchten Paket (Starter, Professional oder Premium) sowie ggf. einzeln gebuchten Zusatzleistungen. Die Leistungsbeschreibung auf der Website werknetz24.de zum Zeitpunkt der Buchung ist verbindlich.

(4) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 — Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt ein unverbindliches Angebot dar.

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Paket bucht (online, per E-Mail oder telefonisch) und der Auftragnehmer die Buchung bestätigt.

(3) Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 3 — Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Für das Paket Starter besteht keine Mindestvertragslaufzeit. Der erste Vertragsmonat ist grundgebührenfrei; ab dem zweiten Vertragsmonat beträgt die monatliche Grundgebühr 79,00 € (siehe § 4 Abs. 1). Der Vertrag ist mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Vertragsmonats kündbar. Für die Pakete Professional und Premium beträgt die Mindestvertragslaufzeit drei vollständige monatliche Abrechnungszeiträume ab Vertragsbeginn; ein grundgebührenfreier erster Monat besteht für diese beiden Pakete nicht. Ohne form- und fristgerechte Kündigung verlängert sich der Vertrag bei allen drei Paketen automatisch um jeweils einen weiteren monatlichen Abrechnungszeitraum.

(2) Eine Kündigung kann bei den Paketen Professional und Premium bereits während der Mindestvertragslaufzeit erklärt werden; sie wird in diesem Fall frühestens zum Ende des dritten vollständigen Abrechnungszeitraums wirksam. Nach Ablauf der jeweiligen Mindestlaufzeit (bzw. beim Starter-Paket ab Vertragsbeginn) kann der Vertrag von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Vertragsmonats in Textform gekündigt werden. Geht die Kündigung weniger als 14 Tage vor dem Ende des jeweiligen Vertragsmonats zu, wird sie erst zum Ende des darauffolgenden Vertragsmonats wirksam. Bis zum bestätigten Vertragsende bleibt der Zugang zu den gebuchten Leistungen bestehen; eine automatische anteilige Rückerstattung bereits gezahlter Beträge erfolgt nicht.

(3) Eine Kündigung ist per E-Mail an adnan@werknetz24.de, per Post, über das Kontaktformular oder über das dafür vorgesehene Kündigungsformular auf der Website möglich (Textform gemäß § 126b BGB). Es gilt das Datum des Zugangs. Ausschließlich über das Kontaktformular oder Kündigungsformular eingehende Kündigungen werden vor Wirksamkeit manuell geprüft und dem Auftraggeber bestätigt.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

(5) Bei Kündigung werden laufende Kampagnen ordnungsgemäß beendet. Der Auftraggeber erhält alle für ihn erstellten Zugangsdaten und Inhalte, soweit vertraglich vereinbart (siehe § 7).

§ 4 — Preise und Zahlung

(1) Es gelten folgende monatliche Paketpreise:

PaketMonatspreis
Starter79,00 €
Professional169,00 €
Premium229,00 €

(1a) Für das Paket Starter entfällt die monatliche Grundgebühr für den ersten Vertragsmonat (siehe § 3 Abs. 1); ab dem zweiten Vertragsmonat wird die oben genannte Grundgebühr von 79,00 € fällig. Diese Regelung betrifft ausschließlich die monatliche Grundgebühr des Starter-Pakets. Zusatzleistungen, verbrauchsabhängige Kosten und einmalig buchbare Einrichtungsleistungen (Abs. 2 und 3) sind hiervon nicht umfasst und bleiben unabhängig kostenpflichtig.

(2) Zusätzliche Leistungen — insbesondere Bewertungsmanagement, QR-Code-Paket, professionelle E-Mail-Signatur, Terminvereinbarung/Kalenderintegration, Google-Profil und SEO, WhatsApp-Vorlagen und Beratung, monatliches Reporting sowie Website-Erstellung — werden nicht zu veröffentlichten Festpreisen angeboten. Umfang und Preis dieser Leistungen werden individuell nach einem kostenlosen Erstgespräch vereinbart und dem Auftraggeber vor Beauftragung schriftlich bestätigt.

(3) Individuelle Design-Leistungen (z. B. Visitenkarten- oder Fahrzeug-Design) werden ebenfalls nicht zu Festpreisen angeboten, sondern im persönlichen Gespräch nach Aufwand vereinbart.

(4) Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung). Alle genannten Preise sind Endpreise.

(5) Die monatlichen Paketgebühren sind jeweils im Voraus zum 1. des Monats fällig. Individuell vereinbarte Zusatzleistungen sind nach Rechnungsstellung innerhalb von 14 Tagen zu bezahlen.

(6) Die Zahlung erfolgt per Überweisung oder über die angebotenen Online-Zahlungsmethoden (z. B. Stripe).

(7) Kommt der Auftraggeber mit einer Zahlung in Verzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Leistungen nach vorheriger Mahnung einzustellen, bis der offene Betrag beglichen ist. Ein Zahlungsverzug allein stellt keine Kündigung des Vertrags durch den Auftraggeber dar und wird vom Auftragnehmer nicht als solche behandelt; eine einzelne fehlgeschlagene Zahlung führt nicht zur sofortigen Beendigung des Vertrags oder Löschung der Kundendaten.

(8) Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) berechnet.

§ 5 — Leistungserbringung

(1) Der Auftragnehmer beginnt mit der Leistungserbringung nach Vertragsschluss und Bereitstellung der erforderlichen Materialien und Zugänge durch den Auftraggeber.

(2) Zeitangaben für die Fertigstellung einzelner Leistungen (z. B. Website-Erstellung, Profil-Optimierung) sind Richtwerte und keine verbindlichen Fristen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart.

(3) Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. eine bestimmte Anzahl von Neukunden oder Umsatzsteigerung).

§ 6 — Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören insbesondere:

(2) Der Auftraggeber sorgt dafür, dass eingehende Anfragen (Anrufe, Nachrichten) zeitnah bearbeitet werden. Nicht beantwortete Anfragen können nicht dem Auftragnehmer angelastet werden.

(3) Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle übermittelten Inhalte (Texte, Bilder, Logos) frei von Rechten Dritter sind oder die nötigen Nutzungsrechte vorliegen. Für Rechtsverletzungen durch vom Auftraggeber gelieferte Inhalte haftet der Auftraggeber.

(4) Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

§ 7 — Nutzungsrechte und Eigentum

(1) An den vom Auftragnehmer erstellten Inhalten (Texte, Designs, Grafiken, Website) erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die eigene geschäftliche Nutzung — solange der Vertrag besteht.

(2) Einmalig bezahlte Leistungen (Website, Visitenkarten-Design, Fahrzeug-Design, E-Mail-Signatur) gehen nach vollständiger Bezahlung in das Eigentum des Auftraggebers über. Diese Designs darf der Auftraggeber auch nach Vertragsende weiter nutzen.

(3) Zugangsdaten zu Google Business und sonstigen Konten, die im Namen des Auftraggebers eingerichtet wurden, werden bei Vertragsende vollständig an den Auftraggeber übergeben.

§ 8 — Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesen Fällen ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung des Auftragnehmers ist — soweit gesetzlich zulässig — auf die Höhe der in den letzten 12 Monaten vom Auftraggeber gezahlten Vergütung begrenzt.

(4) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für:

(5) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit sie gesetzlich unzulässig sind.

§ 9 — Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Vertragserfüllung zu nutzen.

(2) Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Vertrages fort.

§ 10 — Datenschutz

(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

(2) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers oder dessen Kunden erhält (z. B. bei der Verwaltung von Google Business Profilen, Bewertungen oder Kundenanfragen), handelt er als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO. In diesem Fall wird auf Wunsch ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.

(3) Weitere Informationen zum Datenschutz finden sich in der Datenschutzerklärung.

§ 11 — Referenznennung

(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber als Referenzkunden zu nennen und erbrachte Arbeiten (z. B. Website-Screenshots) zu Werbezwecken zu zeigen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 12 — Änderungen der AGB

(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB mit einer Frist von 4 Wochen zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber per E-Mail mitgeteilt.

(2) Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.

(3) Bei Widerspruch des Auftraggebers gelten die bisherigen AGB fort. Beide Seiten haben in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB.

§ 13 — Gerichtsstand und anwendbares Recht

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Monheim am Rhein, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

§ 14 — Salvatorische Klausel

(1) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

WERKNETZ24 — Adnan Özsarilar
Stand: 18. August 2026